Treffen Gesundheitsforum 08.11.17

Zweites Treffen des Gesundheitsforums Nentershausen, Herleshausen und Sontra


Am 08.11. fand des zweite Netzwerktreffen des Gesundheitsforums in Sontra Stadt neben den Kommunen des Zweckverband Interkommunale Zusammenarbeit Sontra - Herleshausen – Nentershausen ist nun auch die Gemeinde Cornberg dem Gesundheitsforum beigetreten.

Herr Bürgermeister Thomas Eckhardt begrüßte die Anwesenden über 20 Spezialisten aus dem lokalen Gesundheitswesen sowie die übrigen Mitglieder der Lenkungsgruppe bestehend aus Herrn Eckhardt den Bürgermeistern der 3 weiteren Gemeinden Achim Großkurth, Ralf Hilmes und Burkhard Scheld, sowie Britta Salewski als Vertreterin des Werra-Meißner-Kreises, Michael Rimbach Vertreter des Klinikum Werra-Meißner und das beauftragte Projektbüro ASD Concepts und freute sich über die erneute rege Teilnahme der lokalen Gesundheitswirtschaft.

Im Anschluss übergab Herr Eckhardt das Wort an Frau Elke Kessler (Geschäftsführerin ASD Concepts) die kurz den anwesenden Gesundheitsakteuren, darunter Vertreter von Arztpraxen, Zahnärzte, Therapeuten, Apothekern sowie Vertreter von Pflege- sowie Sozialeinrichtungen einen Überblick der Maßnahmen der letzten Monate vorstellte.

Neben den zahlreichen Einzelgesprächen mit den lokalen Leistungserbringern, Kliniken und Nachwuchsärzten konnten Sie auch Fortschritte beim geplanten Gesundeitszentrum in Sontra berichten. Nach ersten Planungen sowie Gesprächen mit Investoren kristallisiert sich das Areal um das lehrestehende Möbelhaus Hesse als vielversprechender Standort heraus.

Herr Bürgermeister Scheld hob zudem die Erfolge des Netzwerkes in der sehr kurzfristigen Nachbesetzung der Zahnarztpraxis Salzmann in Herleshausen durch Zahnarzt Herrn Schilp hervor. Nach den zwingend erforderlichen Ertüchtigungsmaßnahmen kann die Praxis aller Voraussicht nach bereits im Frühjahr 2018 wiedereröffnet werden.

Herr Bürgermeister Hilmes betonte im diesem Zuge hervor, dass auch in Nenterhausen, die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden um die Attraktivität der Gesundheitsstandorte nachhaltig zu sichern.

Weiterhin informierte Herr Scheld über den aktuellen Stand der Information des von der KV Hessen geplanten Medibuses und den Einsatz eines „fahrenden Hausarztes“ mit unterschiedlichen Standorten. Die Anwesenden begrüßten ausdrücklich den Wunsch der KV Hessen der ärztlichen Unterversorgung etwas entgegenzusetzten, waren jedoch einhellig der Meinung, dass der Medibus eher eine Ergänzung bestehender Maßnahmen sein könne und kein Ersatz für niedergelassene Hausärzte zur Grundversorgung der Bevölkerung.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte Frau Kessler die nächsten Schritte vor. Dazu präsentierte sie die derzeit für die Gesundheitsregion in Entwicklung befindliche Webseite, auf der neben aktuellen Informationen rund um das Gesundheitsforum auch alle Gesundheitsanbieter der Region sich kostenfrei präsentieren können. Im Ausblick erwähnte sie auch die für 2018 geplante Gesundheitsmesse und Information für Bevölkerung, deren Planungen Anfang 2018 beginnen werden.

Am Rande der Veranstaltung kam auch die Aufgabe der Praxis Meister in Sontra zur Sprache, von der die Anwesenden auch erst in der Presse erfuhren. Herr Eckhardt drückte sein Bedauern über die Entscheidung aus, verwies jedoch darauf, dass genau aus diesem Grunde das Zusammenwirken aller Leistungserbringer für die nachhaltige Gesundheitsversorgung in der Region immer zwingender werde.


Herr Roland Bardt vom Pflegeheim Schloss Sontra berichtete von dem aktuellen Stand seines Vorhabens und den Hürden einen Heimarzt anzustellen, der ggfs. auch mit einem halben Sitz für die Allgemeinheit Tätig sein könnte. Das Forum begrüßte das Vorhaben und die Anwesenden unterstrichen nochmals die Wichtigkeit der Abstimmung und der Koordination der unterschiedlichen Leistungserbringer im Rahmen des Forums.

In der abschließenden Diskussion kam der Wunsch auf auch im Bereich von Ausbildung und Studium die Wahrnehmung über die Möglichkeiten in den Gesundheitsberufen lokal zu stärken. Dazu wird das Forum bzw. die Lenkungsgruppe in den kommenden Monaten konkrete Vorschläge erarbeiten.